Warum manche Verkäuferinnen 80€ pro Slip verdienen, während andere bei 20€ feststecken – und wie du zu den Top-Verdienerinnen gehörst.
Ein Premium-Preis ist ein Verkaufspreis, der deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Im Kontext getragener Wäsche bedeutet das: Statt 20-30€ für einen Slip verlangst du 50€, 80€ oder sogar 100€+.
Der Schlüssel: Premium-Preise haben nichts mit Gier zu tun, sondern mit wahrgenommenem Wert. Käufer zahlen Premium, wenn sie glauben, etwas Besonderes zu bekommen – etwas, das andere nicht bieten.
Menschen assoziieren höhere Preise automatisch mit besserer Qualität. Ein 80€-Slip „muss" besser sein als ein 20€-Slip – selbst wenn der Unterschied minimal ist.
Nicht jeder kann sich Premium leisten. Wer es sich leistet, fühlt sich besonders – Teil einer exklusiven Gruppe. Das ist ein emotionaler Wert, der über das Produkt hinausgeht.
Käufer, die Premium zahlen, bestätigen sich selbst: „Ich bin es mir wert." Sie kaufen nicht nur das Produkt, sondern ein Gefühl.
Im Premium-Segment gibt es weniger Anbieterinnen. Wer sich hier positioniert, kämpft nicht mit hunderten anderen um dieselben Käufer.
Generalistinnen können keine Premium-Preise verlangen. Werde Expertin für Sport-Wäsche, Langzeit-Tragen oder Luxus-Dessous.
Professionelle Fotos, ansprechende Beschreibungen, ein durchdachtes Profil. Deine Präsentation muss „teuer" aussehen.
Handgeschriebene Notizen, Proof-of-Wear Videos, spezielle Verpackung. Dinge, die andere nicht bieten oder nicht so gut machen.
„Nur 3 Stück pro Woche" oder „Exklusiv für meine Top-10-Käufer". Künstliche Knappheit rechtfertigt höhere Preise.
Stammkunden zahlen mehr, wenn sie eine Verbindung zu dir spüren. Echte Kommunikation, Erinnerung an Details, persönliche Nachrichten.
Positive Bewertungen, Testimonials, Verkaufszahlen. Wenn andere viel zahlen und zufrieden sind, scheint es gerechtfertigt.
Seide statt Polyester, Marken-Wäsche statt No-Name. Der Einkaufspreis steigt, aber der Verkaufspreis steigt stärker.
„Premium-Paket: Slip + 5 Fotos + Video + Notiz für 150€" – klingt nach mehr Wert als Einzelteile zusammen.
Starte nicht sofort bei 100€. Steigere alle 2-4 Wochen um 10-20%. Bestehende Kunden gewöhnen sich daran, neue kennen nur den aktuellen Preis.
Nie entschuldigen für Preise. Keine Rabatte ohne Grund. Deine Haltung signalisiert: „Das ist mein Wert."
Premium-Preis: 45-60€
Mit: Prof. Fotos, persönliche Notiz, schöne Verpackung
Premium-Preis: 100-150€
Mit: Tägliche Foto-Updates, Vakuumversiegelt, Video
Premium-Preis: 80-120€+
Individuelle Wünsche erfordern mehr Aufwand = höherer Wert
Bundle-Preis: 150-200€
Slip + Socken + 10 Fotos + Video + Notiz + Express-Versand
Der größte Blocker für Premium-Preise bist oft du selbst. Das sogenannte „Imposter-Syndrom" flüstert: „Wer soll das bezahlen?" oder „Das bin ich nicht wert."
Mindset-Shift: Du konkurrierst nicht um den niedrigsten Preis. Du bietest einen einzigartigen Wert, den Käufer nirgendwo sonst finden.
Ja – und das ist gut so. Schnäppchenjäger sind keine guten Kunden. Du gewinnst dafür Käufer, die deinen Wert schätzen und langfristig mehr ausgeben. Lieber 5 Verkäufe à 80€ als 10 Verkäufe à 25€.
Schrittweise alle 2-4 Wochen um 10-20%. Oder: Neue Premium-Produkte/Bundles zu höheren Preisen einführen und alte Preise beibehalten. So testest du den Markt ohne Risiko.
Dann stimmt der wahrgenommene Wert nicht. Verbessere deine Präsentation, biete mehr Extras, arbeite an deinem Branding. Der Preis ist nicht das Problem – der kommunizierte Wert ist es.
Nur strategisch: Für Stammkunden, bei Bundles, oder als zeitlich begrenztes Angebot. Nie „weil gefragt wird" – das untergräbt deinen Wert. Besser: „Leider ist das mein Preis" und dabei bleiben.
Lerne die komplette Strategie zur Preisgestaltung und Wertpositionierung in unserem ausführlichen Guide.
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